WAS SIND SOFTWARE BLADES VON CHECK POINT? Ähnlich wie Hardwarehersteller flexibel skalierbare Rechnerarchitekturen, sog. Bladesysteme anbieten, läßt sich auch Software modular in ein Baukastensystem bringen. Man erwirbt ein Basismodul, ähnlich eines DataCenter-Gehäuserahmens. Dieses verfügt über Steckplätzen für Erweiterungsbaugruppen, Blade-Steckmodule, die sich in das Basismodul einfügen lassen. So kann ein solches System den sich ändernden Anforderungen eines Unternehmens gerecht werden. Selbstverständlich gibt es Basismodule für unterschiedlich große Unternehmen, die mehr oder weniger Ausbaukapazität bereitstellen. Ebenso müssen die unterschiedlichen Blades (die Steckmodule) so aufgebaut sein, daß die zu erzielenden Konfigurationen den Leistungs- bzw. Funktionsanforderungen der Kunden gerecht werden. Check Point bietet ab der Version R70 seinen Kunden ein solches Baukastensystem unter der Bezeichnung Application Blades an. Es gibt also Grundmodule, Container genannt, mit einer verschiedenen Anzahl von Steckplätzen und unterschiedliche Blades mit Funktionalitäten oder Diensten. Das ist für Gateways als auch für Managementsysteme erhältlich. Ein Security Gateway Container beinhaltet eine SecurePlatform, ein Firewall-Modul um die Funktionalität weitere Software-Blades aufnehmen zu können. Solche Container sind mit 3, 5 und 7 Blade-Steckplätzen erhältlich und unterscheiden sich in der Unterstützung der zugrundeliegenden Anzahl der Kerne (Core) der eingesetzten CPU. Bei den funktionalen Blades gibt es dann VPN, Web-Security, Advanced-Networking, Beschleunigung, Clustering und Voice over IP. Bei den Service-Blades sind IPS, URL-Filterung, AntiVirus&AntiMalware, AntiSpam&E-Mail oder unter der bekannten Bezeichnung Total-Security alle Service-Blades zusammen erhältlich. Auch bei den Managementsystemen setzt sich dieser Aufbau fort. Es werden Security-Management-Container für die Verwaltung von 10, 25 und eine unbegrenzte Anzahl von zu verwaltenden Gateways angeboten.
Zusätzlich lassen sich diese Container in Schritten von 5 zu verwaltenden Gateways auch erweitern. Bei den Management-Blades stehen folgende Verwaltungsbausteine zur Verfügung: - Network Policy Management - Endpoint Policy Management - Logging und Status - Monitoring - Management Portal - User Directory - IPS Event Analysis - Provisioning - Reporting und Event Correlation. Um die Auswahl zu erleichtern und die häufigsten Fällen abzubilden, werden auch von Anfang an Management + Gateway Bundles angeboten. Dieses ist mit den vorkonfigurierten Lizenzpaketen, die bisher angeboten wurden vergleichbar.
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